Unsere Geschichte

Wir über uns – jeder über jeden – keiner über andere – alle über keinen

 Wer verbirgt sich hinter dem Namen Ratzeputz-Theater?
Um es auf den Punkt zu bringen: Wir

Klaus Funke , Benjamin Swoboda, Michaela Rückert, Annett Swoboda

 Jürgen Ingenhaag, Christiane Nowack, Monika Kaufmann, Susanne Steup
 (nicht auf dem Bild: Michael Kaufmann)

Darum halten wir uns lieber allgemein und verzichten bewusst auf Personenbeschreibung und Lebenslauf.

Wir arbeiten ohne Regisseur. Das hat Vor- und Nachteile.

Der Vorteil: Jede Inszenierung ist ein Gemeinschaftsprojekt, in der sich jeder wiederfindet.

 Der Nachteil: Bis zur Vollendung ist es ein langer Weg und häufig mit unzähligen Diskussionen und auch Spannungen verbunden. Gedanken, Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen und daraus ein spielbares für den Zuschauer anschauliches Stück zu produzieren, ist mitunter sehr aufreibend. Wir alle haben Fehler, Schwächen, Fähigkeiten, Launen, Begabungen und ein Leben außerhalb der Bühne. Das Endprodukt war bisher jedoch immer ein „Wir“. Wahrscheinlich ist es das, was uns auszeichnet. Auf der Bühne sind wir ein harmonisches Gebilde mit einer doch mittlerweile ausgeprägten Vertrautheit (Danke Heike).
Unsere größte Schwäche? Nun, wir können keine Text- oder Spielvorlage in vorgegebener Weise übernehmen. Wir pflücken alles auseinander und machen es passend für uns.
Unsere Stärke? Wir können immer noch über uns selbst staunen, und das Publikum schafft es immer noch, uns mit Reaktionen zu überraschen.

Unsere Devise: Bleib dabei und mach es größer!

Rückblickend war es eine ereignisreiche Zeit, vorausschauend sind wir selbst gespannt, wohin es geht!

Unsere Geschichte

1997 begann unsere Geschichte. Allesamt Eltern, die in der Kindergartenzeit ihrer Sprösslinge über die Gestaltung eines Sommerfestes zum Theater spielen fanden. Klassisch in diesem Bereich – einfach, faszinierend, unterhaltsam und streng nach Vorgabe ( übrigens das erste und letzte Mal) – ließen wir den Regenbogenfisch lebendig werden.

Angespornt durch viel Begeisterung wurden wir zum festen Bestandteil der Einrichtung und gaben unser Talent auch in den nächsten Jahren zum Besten. So zogen wir dann weiter durch die Grundschuljahre. Mit unseren Kindern wuchsen wir in unseren Darbietungen und Fähigkeiten. Lob und Anerkennung sowie der Hunger nach mehr ließen uns zu einer beständigen Einheit zusammen wachsen.

Mit und im Jugendzentrum ZUFF! fanden wir ideale Bedingungen und  perfekte Räumlichkeiten für unsere Proben und späteren Aufführungen. Entspannte Atmosphäre und ein harmonisches Miteinander machen hier konzentriertes Arbeiten möglich. Unser herzlicher Dank an das Team vom ZUFF!. Wir fühlen uns  „Sauwohl“ bei euch!

Von nichts kommt nichts! Weiter entwickeln, nicht auf der Stelle treten, sich neuen Aufgaben stellen. In Workshops bei Theaterpädagoge Tom Kraus lernten wir Theater mit vielen Facetten kennen. Wir lernten uns kennen als Individuum, als Schauspieler, als Gruppe. Grenzen austesten und überschreiten, Hemmungen abbauen. Epische Elemente, Rollenträger, Rollenfigur, innerer Monolog, äußere Haltung, Warm up, Probetagebuch, Ensemble Training, Warmduschen, Antagonisten, Protagonisten, Improvisation, Fachliteratur, Geschenke annehmen, Killing Darling und und und.

Tom, du hast uns mächtig gefordert. Wir arbeiten daran. In der Praxis gestaltet es sich mitunter doch schwierig.

Einige von uns bringen langjährige Erfahrung aus der Chorarbeit mit und nahmen an verschiedenen Stimmbildungsseminaren teil.

Unterstützung fanden wir auch bei Heike Englisch, Theaterpädagogin im ZUFF!. Sie stand uns häufig mit Rat zur Seite und hatte stets ein offenes Ohr für unsere Belange. Somit konnten uns Entscheidungen auch mal abgenommen werden.

Unsere Begegnung mit Jürgen Ingenhaag, Musikkenner und Gitarrist aus und mit Leidenschaft, stellte wohl einen Wendepunkt in unserer Laufbahn dar. Ein Glückstreffer sondergleichen. Mit ihm verließen wir das bis dahin sichere Terrain des Kindertheaters und wagten uns an eine ältere Zielgruppe heran. Jürgens Erfahrungen und sein unglaubliches Wissen im Bereich der klassischen Musik lassen uns regelmäßig verstummen. Jürgen, wir geben uns redlich Mühe, deinen lebhaften Schilderungen zu folgen.

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